Open Source statt Microsoft 365: Diese europäischen Dienste solltet ihr euch ansehen! | c’t uplink

Shownotes

Bloß weg von US-Diensten? Im Podcast diskutieren wir über digitale Souveränität und stellen Microsoft-365-Alternativen für Privatpersonen, Unternehmen und Behörden vor.

► Die besprochene Artikelstrecke über Digitale Souveränität in c’t 19/2026 (Paywall): https://www.heise.de/select/ct/2026/19/2619512010284529488

► Der besprochene Artikel über digitale Souveränität und M365-Alternativen bei heise+ (Paywall): https://www.heise.de/tests/Microsoft-365-und-Google-Workspace-Europaeische-Alternativen-im-Ueberblick-11364523.html

► Der besprochene Artikel „Wie Behörden sich aus der Abhängigkeit von Microsoft befreien“ bei heise+ (Paywall): https://www.heise.de/ratgeber/Wie-Behoerden-sich-aus-der-Abhaengigkeit-von-Microsoft-befreien-11351389.html

► Der besprochene Artikel „openDesk auf einem Kubernetes-Cluster installieren“ bei heise+ (Paywall): https://www.heise.de/ratgeber/openDesk-auf-einem-Kubernetes-Cluster-installieren-11381623.html

► Interview „openDesk: Wie die Microsoft-Alternative auch bei Unternehmen ankommen soll“ bei heise+ (Paywall): https://www.heise.de/hintergrund/openDesk-Wie-die-Microsoft-Alternative-auch-bei-Unternehmen-ankommen-soll-11416094.html

Kapitel:

00:00 Intro

01:12 Überblick opendesk

02:22 Überblick Microsoft-365-Alternativen (SaaS)

03:00 Was ist digitale Souveränität und warum das Ganze?

05:15 Alternative zu M365: openDesk selbst betreiben - Niklas' Erfahrungen

12:12 openDesk selbst betreiben: Für wen eignet sich das?

13:40 M365-Alternativen im Abo: SaaS-Angebote

15:03 SaaS: Für wen eignet sich das?

17:03 Digitale Souveränität: Wie weit sind deutsche Behörden? (1)

20:07 Der Weckruf kam 2025

22:08 Digitale Souveränität: Wie weit sind deutsche Behörden? (2)

25:40 Ausblick openDesk: Privat- & Bildungssektor

28:30 Ausblick: Umstiege im öffentlichen Sektor

30:18 Verabschiedung

Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier. heise Podcasts | Wonderlink

Transkript anzeigen

00:00:00: Weg von Microsoft, weg von Google und weg von US-Diensten im Allgemeinen.

00:00:04: Das wollen gerade viele und im CT Aplink sprechen wir deswegen heute darüber, warum digitale Souveränität so wichtig ist?

00:00:11: Und welche europäischen Alternativen es zu Microsoftrauner und Google Workspace gibt?

00:00:16: Bleibt dran!

00:00:26: Hallo mein Name ist Greta Friedrich ich bin CT Redakteurin und begrüße euch herzlich zu einer neuen Folge vom CTAplink.

00:00:32: Hier bei mir im Studio sitzen meine beiden Kollegen Niklas Dierking und Christian Wölbert, auch bei das CT-Redakteure.

00:00:40: Und ja herzlich willkommen euch auch!

00:00:43: Moin,

00:00:43: Einladung, moin danke!

00:00:45: Wir drei haben uns zusammen mit unserem Kollegen Heuger Bleich zuletzt mal ein bisschen genauer angeschaut wie es in Deutschland so um die digitale Souveränität bestellt ist.

00:00:56: Unser Fokus lag dabei auf Arbeitsplatzumgebungen digitalen Arbeitsplatz Umgebungen wie Microsoft Randort sixty oder Google Workspace zum Beispiel die zum Beispiel Mail-Programme, Cloud-Speicher, Textverarbeitung, Videokonferenzen usw.

00:01:11: mitbringen.

00:01:12: Niklas du hast ja eine ganz besondere Alternative zu Microsoft Rangrahm und sie sich angeschaut und ausprobiert.

00:01:18: kannst du einmal kurz sagen was das für ein Software ist?

00:01:22: Genau ich habe mir Open Desk angeschauen dass es die Software dienen digitalen Arbeitsplatz abbildet der komplett im browser läuft.

00:01:32: wurde entwickelt vom zentrum.

00:01:35: Das Zentrum für digitale Souveränität in der öffentlichen Verwaltung ist ein öffentliches Unternehmen, aber alleiniger gesellschafter ist der bund und genau das ist halt die rundumlösung für so einen digital souveränen klautarbeitsplatz also den man dann entweder ... selbst betreiben kann oder halt als Software as a Service Produkt halt anmietet.

00:01:58: Und das wird dann von anderen Leuten in einem Rechenzentrum betrieben, man bekommt halt die Zugänge und ich habe mir mal angeschaut weil immer wenn man zu Open Desk was liest heißt es immer ja dass ist so cool wenn man das selber hosten kann... ...und ich wollte halt mal ausprobieren okay was gehört denn eigentlich dazu?

00:02:13: Dass sie einmal wirklich selber zu betreiben und aufzusetzen hat sich rausgestellt eine ganze Menge aber es war ganz spannend!

00:02:20: Ja

00:02:21: ok Holger und ich haben uns dagegen fünf Alternativen angeguckt, die Software-SService sind und auch frei verfügbar sind.

00:02:30: Und zwar waren das – muss ich kurz ablesen wenn ich es finde – die Informaniac Case Suite aus der Schweiz, Mailbox aus Deutschland, Jonas Next Cloud Workspace aus Deutschland Proton Workspace von der Schweiz und Soveira Workspace Aus Deutschland.

00:02:45: Das kann einfach jeder online-Daren-Abo abschließen, ob jetzt ein Privatmensch oder ein Unternehmen oder auch eine Behörde.

00:02:53: Und muss da dann eben nichts mehr selber hosten?

00:02:55: Da kommen wir vielleicht später auch noch mal zu.

00:03:00: Jetzt erst einmal zu Christian.

00:03:02: Warum ist es denn so wichtig digital souverän zu werden als Behörder-, als Unternehm ... Als Föberatmensch?

00:03:11: Also... Ich glaube, die Antwort hängt ein bisschen davon ab was man eigentlich unter digitaler Souveränität versteht.

00:03:17: Da gibt es viele verschiedene Definitionen und Kriterienkataloge.

00:03:21: Jeder versteht etwas anderes darunter.

00:03:23: deswegen ist der Begriff auch bei manchen gar nicht mehr so beliebt weil er halt relativ schwammig ist.

00:03:30: Für mich persönlich ist es einfach der Versuche Abhängigkeiten zu reduzieren in dem Bewusstsein dass man nie völlig unabhängig sein kann beim Thema IT weil das einfach sehr komplex ist Und diese Abhängigkeiten halt auf ein beherrschbares Maß runterzufahren und auch in Abhängigkeit von der Kritikalität, der Dienst oder Anwendung oder Handlungen die man ausführen möchte.

00:03:55: Als Aufhänger nehmen wir ja oft diesen US Cloud Act, warum man jetzt digitale Berien sein möchte.

00:04:02: Ein Problem ist ja das US-Unternehmen schon einen sehr großen Anteil des Marktes für verschiedene, verschiedenste Software einfach abdecken.

00:04:12: und was kannst du kurz den Cloud Act erklären?

00:04:15: Was das Problem damit ist?

00:04:16: Genau also das Problem am Cloud Act ist dass der US Regierung unter bestimmten Umständen eben nach US-Recht Zugriff auf Daten gibt, die auch im Ausland gespeichert sind.

00:04:32: Wenn US-amerikanische Cloud-Anbieter oder IT-Unternehmen oder Unternehmen generell den Zugriffs auf diese Daten haben.

00:04:40: Das heißt dadurch dass die Daten in einem Rechenzentrum in Frankfurt liegen sind sie nicht sicher vor dem Zugrifts von US Behörden.

00:04:49: Okay.

00:04:49: Und das ist natürlich sehr wichtig zu wissen, insbesondere unter einem US-Präsidenten wie Trump der ja autoritäre Tendenzen hat.

00:04:59: Der ja unberechenbar ist, der ein Fable für echte Diktatoren hat und da hat sich einfach die Lage einfach dramatisch verschärft muss man schon sagen.

00:05:15: Ja, dann vielleicht erstmal zur extremsten Version der Unabhängigkeit einfach die ganzen Software selber hosten.

00:05:23: Niklas du hast das ja einfach mal ausprobiert aber so einfach war es dann am Ende gar nicht.

00:05:29: Kannst du vielleicht also ich denke jetzt im ganzen Thema Selbsthosting auch nicht so drinnen?

00:05:33: kannst du das eigenverständlich erklären was man da alles so tun muss?

00:05:39: Ja, also Open Desk selber hosten ist jetzt natürlich schon ein extremes Beispiel weil es relativ voraussetzungsreich einfach ist.

00:05:45: Also die meisten self hosting Themen und Artikel die wir so schreiben da reichen meistens schon irgendwie recht.

00:05:52: eine kleine Hardware-Plattform wie Raspberry Pi oder Mini PC oder... ...eine virtuelle Maschine die ich mir vielleicht bei einem Hoster anmiete für fünf Euro im Monat oder so das ist für die meisten Hobbyprojekte reicht es halt aus.

00:06:05: OpenDesk ist aber eine Sammlung von sehr vielen Software-Komponenten.

00:06:11: Also da ist eben ne Next Cloud mit drin zur Dateiablage, ne?

00:06:14: Da is ein Email-Client mit drinnen, da iis die Videokonferenz Software JITZI mit drin, da gibts nen Identitätsmanagement, Collaborats oder gemeinsamen Dokumentenbearbeitungen.

00:06:25: Eben alles das was halt typischerweise in der Verwaltung so braucht und dafür ist das Projekt ja auch mal geschaffen worden Auch wenn ich sagen würde, es lässt sich auch durchaus vielseitiger einsetzen.

00:06:35: Aber eben weil diese ganzen Dienste alle so miteinander verwoben sind und halt zusammenspielen müssen... ...das sind alles kontinuierisierte Anwendungen die da halt im Verbund miteinander werkeln und deswegen muss man braucht man für Open Desk ein Kubernetes Cluster also das heißt ja nochmal ne bisschen größere Container Runtime als jetzt so eine Docker-Engine oder so.

00:07:02: Was bedeutet das?

00:07:03: Also Kubernetes meint erst mal nur, dass es halt wie soll man sagen ne Abstraktionsschicht jetzt noch einmal über einem Linux System drüber sitzt und dies mir halt erlaubt große Massen von konterisierten, containerisierten Anwendungen miteinander zu orchestrieren.

00:07:19: also sie im Verbund zu betreiben ist die halt über mehrere Systeme hinweg zusammenarbeiten

00:07:25: Okay.

00:07:28: Wie gesagt, es ist halt erst mal relativ voraussetzungsreich also... Kubernetes kommt überall da zum Einsatz wo Docker oder Docker-Compose eben nicht mehr ausreicht.

00:07:36: und das ist schon wirklich eigentlich was für den Produktiveinsatz im Rechenzentrum ist jetzt etwas, was man für die meisten Hobbyprojekte eigentlich nicht braucht.

00:07:44: Also ist

00:07:44: die Voraussetzung so hoch im Bereich Hardware?

00:07:47: Da muss man sich auch einfach gut auskennen ...

00:07:50: beides oder sowohl als auch.

00:07:51: Also Hardware geht eigentlich noch, ne?

00:07:54: Also da würde jetzt auch ein bisschen kräftigerer PC- oder Heimserver ausreichen.

00:08:00: Ich glaube es sind so sechs Kerne die man braucht.

00:08:03: Ähm... Zweiundreißig Gigabyte RAM der Festplatten oder SSD Speicher ist nicht so immens aber es geht eben halt um das Aufsetzen.

00:08:14: und ähm... Open Desk sagt auch selber naja okay also eigentlich für den produktiv betrieb empfehlen wir das schon eher im rechenzentrum halt anzumieten.

00:08:23: man kann es halt selbst aufsetzen zu testzwecken dass zum beispiel einen einsatz zweck in dem man halt rausfinden will na ja ist dann dieses software überhaupt für mich geeignet?

00:08:32: ne, als pilotprojekt zb.

00:08:34: aber wenn man halt ein vereinen und unternehmen das halt schon ein eigenes Plattformteam vielleicht mitbringt, also selber aus dem IT-Bereich irgendwie tätig ist und halt eben sowohl die Leute als auch das Notau und die Hardware hat.

00:08:51: Das selbst zu betreiben dann ist es würde ich sagen auch was man in Haus und Premis... ...betreiben kann?

00:08:57: Ich hab mich ja mit Kommunen unterhalten, die auf Open Desk umgestiegen sind oder gerade umsteigen Und da war tatsächlich auch eine Kommune dabei aus Baden Württemberg Oberkirch Die das im eigenen Rechenzentrum erst mal mit Hilfe von einem Dienstleister betreiben lassen, perspektivisch aber auch überlegen das mit eigenen Ressourcen stärker selbst zu betreiben.

00:09:23: Und da geht es ja auch um diese kostenlose Community Edition die sich ja glaube ich auch in einigen Funktionalitäten dieser Enterprise Edition unterscheidet und die hat natürlich einfach den Vorteil diese Community Edition ... dass sie einfach licenzkostenfrei ist, ne?

00:09:38: Und das ist natürlich auch ein Faktor.

00:09:40: Kommunen haben ja auch relativ wenig Geld im Normalfall und es macht das dann natürlich attraktiv... ...und wenn man's dann auch noch selbst betreiben kann im eigenen Rechenzentrum, weil man E-Eins hat,... ...ist das ja durchaus ein Kostenfaktor

00:09:54: oder?

00:09:55: Ja!

00:09:56: Na also wie lange hast du gebraucht um das so zum Laufen zu kriegen

00:10:00: ungefähr?...

00:10:00: Also ich glaube, bis ich es dann wirklich am Laufen hatte hat's bestimmt so eine Woche und ein halbe ungefähr gedauert.

00:10:08: Ich hab mir auch das Leben vielleicht jetzt im Nahe... also nachher ist man immer schlauer.

00:10:13: Ein bisschen schwer gemacht weil ich auch nischige Kubernetes-Distribution dafür genommen habe.

00:10:19: Das ist Talos Linux.

00:10:23: wo sozusagen alles rausgeflogen ist, was man nicht für Kubernetes braucht.

00:10:26: Das ist ein sogenanntes Immutable also unveränderliches Linux, wo sozusagen nur so'n Rundbetriebssystem existiert und ja ganz viele Komponenten die jetzt den Lebensdistribution typischerweise an Bord hat wie so einen SSH Server oder sowas um sich da draufzuschalten.

00:10:40: das ist da alles nicht dabei.

00:10:43: dafür ist das System halt deklarativ und ich kann es halt relativ einfach immer wieder in den Ausgangszustand zurückversetzen.

00:10:49: Aber so geht halt erstmal relativ viel Aufwand drauf, diesen Kubernetes-Klaster an sich zu bauen um dann sozusagen Open Desk dann on top zu installieren.

00:11:00: Mit der Distribution war es immer leicht wenn irgendwo was schiefgegangen ist diesen bekannten Ausgangszustand zurückzusetzen und deswegen habe ich mich für die auch entschieden um das dann auch für die Leserinnen und Lesern irgendwie möglichst reproduzierbar zu machen.

00:11:12: also wir haben da Begleiten des GitHub-Repositories zu dem Artikel online gestellt.

00:11:18: Wo halt diese ganzen Dateien, diese Manifeste dich da für Brauche drinstecken?

00:11:22: Die kann man dann halt relativ einfach an die eigene Umgebung anpassen und ... Dann kann man das mit ein bisschen Aufwand auch selber nachstellen.

00:11:30: aber ja es gehört halt schon viel Linux und Kubernetes Know How erst mal dazu.

00:11:34: Also Arbeit auf der Kommandozeile oder...

00:11:36: Ja, viel!

00:11:37: Ausschließlich eingegangen.

00:11:38: Bis man dann irgendwann diesen ... langersehenden Open Desk Lock-in-Screen.

00:11:44: Ja,

00:11:45: aber es hat geklappt?

00:11:46: Es hat geklapt!

00:11:46: Du kannst das jetzt nutzen sozusagen...

00:11:48: Ich kann das jetzt oben bei mir nutzen.

00:11:51: Also es läuft halt hier im lokalen Netzwerk, man muss eben selben Netzwerks sein um drauf zuzugreifen oder sich halt per VPN von außen drauf schalten, aber dann ja.

00:12:00: also man kann miteinander E-Mails schreiben Videokonferenzen habe ich ausprobiert dieser Element Chat Service funktioniert alles eigentlich so wie man es erwarten würde

00:12:11: Cool.

00:12:12: Und also, du würdest das Leuten empfehlen oder kommunen?

00:12:15: Die schon Erfahrungen haben mit Linux und so weiter, die am besten eine IT-Abteilung haben, die sich darum kümmern kann.

00:12:22: Genau, die auch insbesondere dieses Kubernetes Knowhow mitbringen weil ... Mit der einmaligen Installation ist es ja nicht getan.

00:12:28: Ich muss dann auch die Knoten auf denen es verteilt läuft ab to date halten.

00:12:34: ich muss mich eventuell irgendwie um Sicherheitslücken kümmern immer auf den neuesten Stand bringen, genau.

00:12:43: Und es gibt auch wirklich sagen das hat unser Kollege Cornelius Kindermann von der X auch mal beleuchtet Es gibt auch so einen gewissen Cut-off Point wo sich diese Community Edition weil die eben halt ein paar Komponenten nicht mitbringt dann auch dafür reicht sie dann sozusagen nicht mehr aus.

00:13:00: also insbesondere wenn man jetzt irgendwie ja vielleicht tausend Nutzerinnen und Nutzer hat oder aufwärts oder mehrere hundert bis tausende dann kommt man halt mit der in der Community-Edition integrierten Nutzerverwaltung einfach nicht mehr weiter, ne?

00:13:14: Also die muss man da alle händisch anlegen und so.

00:13:16: Und dann ist es halt schwierig ... dieses Geflecht wiederum in diesen anderen Komponenten wie zum Beispiel diesem Element Chat abzubilden.

00:13:25: Das müsste man alles händish nachpflegen.

00:13:27: Und diese Enterprise-Editions enthält halt so Tools, mit dem man sich im Gruppenrichtlinien uns so halten kann.

00:13:34: Okay.

00:13:35: Spannend!

00:13:35: Also eher für kleinere... Betriebe gehört.

00:13:38: Ja, genau.

00:13:40: Ein

00:13:41: bisschen viel einfacher ist es ja mit so Software as a Service angeboten die einfach in der Cloud beim Anbieter laufen und wo man sich dann darum nicht kümmern muss dafür halt Geld bezahlt.

00:13:53: das haben wir unser Kollege Heuger und ich uns ein bisschen angeguckt.

00:13:58: Die Arbeitsumgebungen die wir uns angeschaut haben bringen eigentlich Alles mit, was man so braucht.

00:14:05: Mail, Cloud, Datei-Freigabe, Office, Videokonferenzen, Kontakte, Kalender und so.

00:14:11: Drei davon sind auch Open Source sogar, nämlich die Lösung von Jonas und Proton und Sovera.

00:14:17: Und sie haben alle ihre Server in Europa stehen.

00:14:20: also ist halt alles frei vom USCloud-Actor zu sagen.

00:14:26: Die meisten haben die Server sogar auch in Deutschland Und einige Bieten oder die meisten bieten auch noch Ende zu Ende Verschlüsselung.

00:14:33: bei Proton ist das sogar obligatorisch immer dabei.

00:14:37: Manche haben auch ein KI-Assistenten, ob man das jetzt braucht weiß ich nicht aber ist ja gerade so.

00:14:42: das Ding und die kosten dann halt.

00:14:45: also es kommt natürlich sehr drauf an was für eine größte Ordnung man braucht was ob man alles alle Funktionen braucht und überhaupt.

00:14:54: Es fing an so mit zwischen knapp zwei und fünfzehn Euro pro Monat die meisten unter zehn pro Monat und Nutzer dann in der Regel.

00:15:02: Also, ja ...

00:15:03: Habt ihr denn einen Eindruck, ob sich diese Pakete eher so an Privatnutzer richten oder eher an kleine Vereine unternehmen?

00:15:10: Mhm.

00:15:11: Manche unterscheiden da tatsächlich, haben Angebote für Privatpersonen oder Unternehmen.

00:15:17: Meistens ist es halt so skalierbar.

00:15:20: So meistens mit der Anzahl der Nutzer einfach, dass man irgendwie bis zu fünf, nur zwei bis zu zehn, nur zwar bis zu, weiß ich nicht, fünfzig oder so.

00:15:29: Grundsätzlich würde ich sagen, sind die alle für

00:15:32: jeden

00:15:33: nutzbar.

00:15:34: Ob das jetzt halt ein Privatmensch ist?

00:15:36: Da ist halt die Frage, ob sich das dann lohnt und ob diese ... ja, Unabhängigkeitssicherheit und auch dieses Gesamtpaket dann wirklich nötig ist oder ob es vielleicht irgendein Mail-Anbieter tut einzeln oder so.

00:15:49: Und das richtet sich aber eben auch an große Unternehmen oder Behörden könnten, können die Sachen auch nutzen.

00:15:54: Bäh.

00:15:55: Ja, stimmt genau!

00:15:58: Also, ja und wir haben festgestellt es gibt gute Alternativen die sind auch so fertig aus einem Guss.

00:16:05: Und kann man nutzen.

00:16:06: noch ein bisschen neuer ist dieses Suvera Workspace.

00:16:08: das basiert auf Next Cloud und ist halt erst eine oder zwei Jahre alt aber die meisten gibt's halt schon ein paar jahre länger.

00:16:17: und diese einfach fertiges Paket Kann man nutzen, es ist natürlich kein Microsoft Runnern.

00:16:22: Es sind sixty-fünfundsechzig Klonen also... ...Microsoft hat da halt einfach einen riesigen Vorteil weil die schon so lange dabei sind und alles so gut verzahnt is'.

00:16:31: Was das eben auch schwieriger macht, da auszusteigen oder vielleicht auch teilweise auszustegend.

00:16:35: wenn man jetzt nur Videokonferenzen woanders nutzen will oder so dann hängen die wieder nicht automatisch in den Kalender und Chatsystem mit drin umso ähm Ja, es ist schwierig das zu hundert Prozent zu ersetzen.

00:16:47: Aber es gibt auf jeden Fall Alternativen die man sich auch in der Regel kostenlos zumindest mal angucken kann und manche haben auch eine kostenlose Basisversion, die dann halt eher für Privatnutzer ist aber zum Ausprobieren auf jeden fall auch geeignet.

00:16:59: also lohnt sich auf jedenfall mal einen Blick zu werfen.

00:17:03: Meine Erfahrung aus den Recherchen im öffentlichen Sektor ist dass häufig bei größeren Organisationen spezielle Denkt jetzt mal Business Anwendung, die Behörden sprechen immer von Fachanwendungen.

00:17:15: Da sind die halt eben verzahnt mit Software von Microsoft was ja normalerweise im Einsatz ist und darum halt eben der Umstieg auf so etwas wie ihr euch jetzt angeschaut habt einfach nicht von heute auf morgen möglich ist aber teilweise erstmal Hilfe von externen braucht nämlich von diesen Entwicklern dieser Fachanwendungen oder spezielle Business Software die sich bereit erklären müssten, neue Schnittstellen zu schaffen.

00:17:43: So dass man da weiterarbeiten kann und die Prozesse nicht kaputt macht.

00:17:50: Was ist eine Fachanwendung zum Beispiel?

00:17:54: Es gibt in den Behörden hunderte von Fachanwendungen z.B.

00:17:58: eine typische Kommune.

00:17:59: Das kann eine Friedhofsverwaltung sein, das kann die Software sein für das Wohngeld oder das Elterngeld.

00:18:06: ... wie für das Bürgergeld, also das ist sehr bunt und vielfältig.

00:18:13: KFZ-Angelegenheiten sind der Fantasie wirklich keine Grenzen

00:18:17: gesetzt.".

00:18:18: Okay... Wie ist so dein Eindruck?

00:18:21: Wir sind die Behörden in Deutschland, gibt ja so ein bis zwei.

00:18:25: Wie sind die da so aufgestellt?

00:18:27: Sind viele da doch einfach bei Microsoft oder überlegen umzusteigen?

00:18:31: Ja, das ist eine super wichtige Frage, über die ich halt wirklich sehr lang nachgedacht und recherchiert habe.

00:18:38: Und dann das aufgeschrieben hab in der CT, weil es status quo auf den ersten Blick hat so ist gefühlt neun-neinzig Prozent nutzen Microsoft Office und auch für die Kommunikation Microsoft Exchange manche auch Teams also Cloud Deans.

00:18:59: Aber es gibt so ein paar Bewegungen, die sehr spannend sind.

00:19:03: Das sind einmal so einzelne Vorreiter... ...die halt schon umgestellt haben auf Open Source Office in erster Linie Schleswig-Holstein das Bundesland.

00:19:11: und dann gibt es so die Theorie dass halt im Hintergrund ganz viel passiert also dass viele Behörden sich jetzt schon langsam entschieden haben oder tendieren sich von Microsoft zu verabschieden das aber nicht sofort tun sondern das halt eben technisch vorbereiten über viele Jahre, sich versuchen aus dieser Abhängigkeit zu lösen indem sie Schnittstellen schaffen.

00:19:35: Von Fachverfahren zur Open Source Software oder versuchen diese Schnittstellen zu bekommen von Dienstleistern.

00:19:42: und ja das ist erstmal nur eine These weil viele Behörden sprechen dann noch gar nicht drüber sondern bereiten es vielleicht intern vor.

00:19:51: Es kann aber auch sein dass einfach eher so eine Art Strohfeuer ist und das vielleicht langfristig halt eben der öffentliche Sektor doch zu, keine Ahnung, neunzig plus X Prozent bei Microsoft bleibt.

00:20:03: Das wird man vielleicht erst in ein paar Jahren sehen weil... Erstens ist diese Geschichte mit dem Internationalen Strafgerichtshof was ja so eine Arzt-Weckruf für die Gefahr...

00:20:13: Jetzt war es

00:20:13: dann nochmal los!

00:20:14: Genau.

00:20:15: Das war im vergangenen Jahr, also zwei tausend fünfundzwanzig wurde bekannt dass einer Der Chef Ankläger ist es, glaube ich, des Internationalen Strafgerichtshofs, dass er den Zugriff auf sein dienstliches Microsoft-Mail-Konto verloren hat.

00:20:32: Es gibt so Theorien angeblich... Hat Microsoft gesperrt?

00:20:36: Angeblich hat der Strafgewicht zu viel selber gesperbt?

00:20:39: Aber vielleicht nicht ganz freiwillig, ist nicht ganz klar wie's genau abgelaufen ist.

00:20:45: aber jedenfalls wurde das halt eben als von vielen Entscheidern im öffentlichen Sektor, im Behörden, im Staat.

00:20:54: In der Politik auch sehr stark wahrgenommen.

00:20:57: und mir hat zum Beispiel jemand gesagt im Interview das war eine einsteidende Information für alle die... ...für den Staat IT beschaffen.

00:21:13: Ähm... Echt?

00:21:14: Auch

00:21:14: nicht immer nur sein dass einem der Hahn aus den USA irgendwie abgedreht wird.

00:21:18: Das kann ja auch mal einfach ... unfreiwillig passieren.

00:21:20: Also ich meine, erst vor ein paar Tagen hatten wir einen großen Exchange-Ausfall... ... wo halt über, ich weiß nicht, zwölf Stunden oder so diverse Mail-Konten nicht erreichbar waren und das hat wirklich also deutschlandweit europaweit weltweit Leute betroffen.

00:21:36: Ich

00:21:37: finde solche Vorgänge immer auch sehr spannend weil es ja zeigt was wäre wenn es quasi so einen politischen Einfluss geben würde.

00:21:45: Gleichzeitig dieses Risiko von den technischen Ausfällen wird man ja nicht los, wenn man jetzt zu einem selbst gehosteten System oder zu einem nationalen Cloud-Anbieter wechselt.

00:21:54: Weil die ja auch Ausfälle haben?

00:21:56: Die habe sicherlich auch ausfälle aber es gibt nicht mehr diesen einen Singlepoint of failure würde ich sagen.

00:22:00: Also das werden nicht mehr alle gleich sind.

00:22:02: Nicht mehr alle Micros also immer noch alle Microsoft Nutzer aber es sind dann weniger.

00:22:06: Die betroffen sind natürlich

00:22:07: gar nicht.

00:22:09: ist mein Eindruck nach den Recherchen jetzt schon, dass sich so auf der staatlichen Seite in der Politik ein bisschen der Wind gedreht hat.

00:22:17: Schon auch so unter Kommunikation.

00:22:19: also ich denke da zum Beispiel vor ein paar Jahren hat das Land Niedersachsen wo wir hier gerade sitzen hatte eine Pressemitteilung rausgegeben und verkündet es sie als erstes Bundesland Microsoft Teams in der Landesverwaltung einführen.

00:22:31: Und das war halt zum Beispiel jetzt vor dieser Geschichte mit dem internationalen Strafgericht.

00:22:34: so viel glaub.

00:22:37: So eine Pressemitteilung würde ich jetzt heute nicht mehr unbedingt erwarten.

00:22:41: Es gab auch Diskussionen in Bayern, sehr heftige Diskussion im Landtag zu der Frage sollte die Landesregierung einen Vertrag mit Microsoft abschließen und da gab es auch Widerstand aus der Regierungskoalition also der Digitalminister relativ überraschend dieses Vorhaben kritisiert und lässt jetzt in seinem eigenen Ministerium auch Open Desk testen.

00:23:10: Ich glaube vor ein paar Jahren wäre das noch ganz anders gelaufen, diese ganze Debatte.

00:23:14: Ja ist vielleicht so das Momentum da um zu wechseln oder das zumindest anzustoßen?

00:23:20: Genau ja wobei es dann halt eben jeweils in viele Jahre dauern des Projektes aufgrund dieser technischen Abhängigkeiten die einfach existieren und natürlich Vielleicht auch bisschen was dran ist, dass die Behörden teilweise sehr groß sind.

00:23:34: Aber natürlich jetzt nicht halt über Kopf was entscheiden und so was halt dann über Jahre eben reift und vorbereitet wird.

00:23:41: Ja du hattest in deinem Artikel oder Interview glaube ich mit dem Zendes auch das... Die jetzt sagen können ja so und so viele nutzen Open Desk aber da kommen halt in den nächsten Jahren wahrscheinlich auch nochmal ganz viele hinterher, die das jetzt gerade noch...

00:23:55: Genau das ist die Aussage vom Zentis, die halt sagen ja da sind jetzt zweihunderttausend Subskriptionen verkauft also sage ich mal Arbeitsplätze.

00:24:06: Die Zahl der Arbeitsplätzen die halt für Open Desk zahlen dass es aktuell nur im öffentlichen Sektor soll bald auch an Privatsektor vermarktet werden.

00:24:15: Und die sage aber halt, ja da es gibt noch ein Potenzial von mehreren hunderttausend Arbeitsplätzen.

00:24:19: Die jetzt quasi so in der Pipeline sind Pilotprojekte Anbahnungen Vorbereitungen Gespräche oder allein diese Pilot Projekte sollen schon mehrere Hunderttaussend sein haben sie gesagt und ich nenne das immer so die Eisberg Thio Wien.

00:24:31: So habe ich sie mit meinem Artikel formuliert.

00:24:34: Man sieht jetzt nur die Spitze des Eisbergs unter drunter ist noch was größeres.

00:24:38: Aber wie groß die ganze Geschichte dann in fünf Jahren wirklich ist, muss man glaube ich abwarten.

00:24:43: Ich glaub jetzt gucken einfach viele Behörden ganz interessiert was machen jetzt die wenigen Vorreiter?

00:24:48: Also zum Beispiel diese Kommunen, die jetzt auf Open Desk umsteigen das sind echt kleine Kommunen so mit so dreißigtausend Einwohnern und ich glaube das auch kein Zufall dass es halt Kleine sind.

00:24:56: dies zuerst denn weil sie einfach schneller sind.

00:24:58: also die größeren brauchen halt einfach.

00:25:01: Und fällt auch eher nochmal etwas ausprobieren Ohne dass es dann gleich dramatisch ist, weil super viele Leute auf was umgestiegen sind und wieder zurückumsteigen müssen.

00:25:10: Ja auch der Kostenfaktor.

00:25:11: also kleine Kommunen haben im Schnitt schon, würde ich sagen da müssen wir sehr genau auf die Kosten schauen im Vergleich zu großen Landesverwaltungen oder Bundesministerien und da ist natürlich so etwas wie eine kostenlose Community Edition dann auch noch mal eher attraktiv.

00:25:28: Stimmt

00:25:29: vielleicht doch ein

00:25:30: Schaktor

00:25:34: Ja, habe ich aus eurer Sicht nach irgendwas wichtigen Punkt liegen lassen.

00:25:40: Ich finde das ganz spannend dass Open Desk jetzt bald auch an den Privatsektor vermarktet werden soll.

00:25:44: also das war eine Nachricht die sich auch in dem Interview mit dem Zendes ergeben hat... ...dass die sich ein Modell überlegt haben wie sie Open Desc in der Privatwirtschaft überhaupt mal unbeschränkt vermarkten können.

00:25:59: da gibt es so weil sie eine öffentliche GmbH sind Wettbewerbsregeln, dass sie ja einen bestimmten Anteil ihres Umsatzes nur außerhalb des öffentlichen Sektors machen können.

00:26:11: Und Sie haben aber jetzt den Weg gefunden wie sie über Distributoren, Reseller dann Lizenzen direkt von denen ganzen Software herrscht und die ja ein Open Desk integriert sind was sehr genannt oder Nextcloud

00:26:22: usw.,

00:26:24: wie die dann quasi vermarktet werden können.

00:26:28: Das finde ich irgendwie ganz spannend weil bei diesen Open Source Projekte Ja, nicht nur die Frage ist.

00:26:37: Was kostet es jetzt und so weiter?

00:26:38: Ist das kostenpflichtig kostenlos?

00:26:39: Es ist ja auch einfach wichtig Nutzer zu haben damit das Produkt besser wird dass Ökosystem wächst man Feedback bekommt und einfach sich mehr Leute für dieses Ökosesystem engagieren und vielleicht Bugsreporten selber fixen usw.

00:26:55: Du kennst dich da besser aus.

00:26:56: aber das könnte dem Ganzen ja auch noch mal ein bisschen Schwung verleihen wenn jetzt gar nicht mehr Bundesoffice oder Schwarz-Office ist, sondern wenn auch so eine private Organisation wie ne freiwillige Steuerwehr oder gar Unternehmen halt sagen.

00:27:08: Vom Preis her kann es jetzt schwer beurteilen weil es halt bei Microsoft noch so viele, viele abgestufte Pakete gibt aber teilweise sogar mit der Community Edition halt kostenlos könnte das ja auch nochmal ein bisschen schub geben.

00:27:22: Ja und dadurch dass es halt alles Open Source Software ist jetzt aber einmal irgendwie sinnvoll und attraktiv miteinander strikt wurde?

00:27:29: ... wurde meiner Meinung nach erst mal sehr wichtige Grundlagenarbeit geschaffen.

00:27:33: Und jetzt tauchen halt auch so Projekte auf, wie zum Beispiel Open Desk Edu.

00:27:36: heißt das also Community Fog ist da eigentlich eine Untertreibung, ne?

00:27:39: Das ist noch einmal ein Projekt was quasi die Open Desks Community Edition genommen hat und nochmal das noch mal ein paar Sachen dran geflanscht hatten.

00:27:47: So Moodle und sowas halt eher für den Uni-und Bildungsbetrieb einfach schon verbreitet ist.

00:27:55: Also einfach nochmal so sich das genommen an den eigenen Anwendungsfall angepasst.

00:27:59: Die haben auch noch mal das ganze Setup sozusagen für ihre Bedürfnisse optimiert und ich denke von solchen Projekten wird es in Zukunft mehr geben, ne?

00:28:07: Die werden jetzt nach und nach alle so heranwachsen... ...und ja dadurch dass es halt eben modular aufgebaut ist, ne!

00:28:14: Ich habe jetzt in meinem Artikel das ganze Dickschiff sozusagen installiert.

00:28:17: aber man kann jetzt auch bei der Installation sagen naja ich brauche jetzt aber die Videokonferenzsoftware nicht dafür nehme ich aber das Wiki mit rein Projektmanagement brauche ich nicht, aber Dateiapplage schon.

00:28:27: Also da ist man relativ frei.

00:28:30: Ein Erkenntnis aus meinen Gesprächen mit den Kommunen war auch dass die berichtet haben es gibt im Moment noch sehr wenige Dienstleister die das eben können also Open Desk aus der Cloud raus anbieten oder On-Premise für sie betreiben und ich glaube dieser Markt könnte sich jetzt weiterentwickeln, sodass man überhaupt da erste Auswahl und Wettbewerb usw.

00:28:53: hat.

00:28:53: das ist alles ja noch relativ frisch so dass wir vielleicht dann in Zukunft halt öfter so Nachrichten kriegen wie Behörde XY stellt jetzt um von Microsoft weg und es gibt auch durchaus schon einige Nachrichten in der Richtung.

00:29:07: also was wir auch geschrieben haben war zum Beispiel außer Schleswig-Holstein jetzt auch noch Mecklenburg-Vorpommern gesagt hat, also ein ganzes Bundesland.

00:29:14: Die Landesverwaltung soll umstellen.

00:29:16: Da gibt's jetzt noch keine Roadmap oder zumindest ist die mir nicht bekannt, weil sie halt einfach sagen ja wir müssen diese Abhängigkeiten von den Schnittstellen erst mal bewältigen.

00:29:27: Thüringen geht auch so'n bisschen in die Richtung testet jetzt Open Desk und das ist schon auffällig dass sich halt diese Zahl dieser Nachrichten einfach vermehrt hat.

00:29:36: Ja

00:29:37: es gibt ja auch... Beispiele, wo Leute da halt nicht das gesamte Microsoft auf einmal ersetzen.

00:29:43: Sondern so Teile erstmal so.

00:29:45: Genau.

00:29:46: Das Videokonferenzsystem

00:29:47: oder

00:29:48: weiß ich nicht.

00:29:48: Thuring zum Beispiel hat OpenTalk schon

00:29:52: seit ein while.

00:29:53: Genau.

00:29:53: also man darf nicht vergessen wie ich Nike immer dazu immer so auf Office zu schauen und auch auf Exchange.

00:29:59: aber es gibt ja ganz viel Software nebenbei wo viele Behörden einfach... auch aus Gründen der digitalen Souveränität halt schon gezielt Open Source einsetzen.

00:30:10: Videokonferenz hat ein sehr gutes Beispiel, ne?

00:30:12: Ja.

00:30:14: Okay.

00:30:14: Boah!

00:30:16: Dann alle Details zum Thema digitale Souveranität und auch zu den von uns überblicksartig dargestellten Alternativen für Microsoft fünfundsechzig und der Community-Version von Open Desk, die Niklas ausprobiert hat.

00:30:32: Lässt ihr NCT-Ninzenzehn-Zwei-Tausendsechsundzwanzig und online natürlich sowieso.

00:30:37: Schaut unbedingt mal rein, ob jetzt in die gedruckte CT oder in die digitale CT oder die Online-Artikel, die wir euch natürlich verlinken.

00:30:46: Es lohnt sich auf jeden Fall!

00:30:47: Und wenn ihr Fragen habt oder Feedback zufolge schreibt uns eine E-Mail an ablinketct.de oder kommentiert bei YouTube oder auch im Forum bei Heise Online.

00:30:56: Ja vielen Dank euch beiden, dass er heute hier war.

00:30:58: Danke dir!

00:30:59: Und dann bis zum nächsten Mal, eine schöne Woche.

00:31:03: Tschüß!

00:31:03: Ciao!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.